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Ausweis schwärzen: welche Felder auf der Personalausweis-Kopie weg dürfen

Eine Ausweiskopie ist der Generalschlüssel zu deiner Identität. Wer sie hat, kann Verträge in deinem Namen versuchen. Trotzdem wird sie ständig verlangt - vom Vermieter, von Portalen, von Vertragspartnern. Meistens brauchst du nur einen kleinen Teil der Angaben preiszugeben.

Hier steht, welche Felder du unkenntlich machen kannst, in welchen Fällen Schwärzen ausdrücklich nicht erlaubt ist, und wie du den vorgeschriebenen Kopie-Vermerk setzt, ohne das Bild neu zu bauen.

Diese Felder kannst du schwärzen

Was stehen bleiben sollte

Die Kopie soll einen Zweck erfüllen, sonst schickst du sie zweimal. Üblicherweise bleiben sichtbar: Vor- und Nachname, das Lichtbild, das Geburtsdatum und das Gültigkeitsdatum. Geht es nur darum, dass du volljährig bist, kannst du auch das Geburtsdatum bis auf das Jahr schwärzen.

Vorher fragen, wofür genau die Kopie gebraucht wird. Oft genügt ein kurzer Blick auf den Ausweis im Termin oder per Videocall - dann entfällt die Kopie ganz.

Wo Schwärzen nicht zulässig ist

Bei Banken, Versicherungen und anderen Verpflichteten nach dem Geldwäschegesetz müssen bestimmte Ausweisdaten vollständig erhoben werden, darunter Name, Geburtsdatum, Anschrift, Ausweisnummer und ausstellende Behörde. Eine geschwärzte Kopie wird dort zurückgewiesen. Dasselbe gilt für behördliche Verfahren, in denen die Identität eindeutig belegt werden muss.

Beim Vermieter ist die Lage umgekehrt: Vor Abschluss des Mietvertrags ist eine Kopie regelmäßig nicht erforderlich, die Einsichtnahme reicht. Wenn du trotzdem etwas schicken willst, ist eine stark geschwärzte Kopie mit Vermerk der praktikable Mittelweg. Für die übrigen Unterlagen der Bewerbung gelten eigene Regeln: Gehaltsabrechnung für den Vermieter schwärzen und Kontoauszug schwärzen.

Der Kopie-Vermerk

Nach dem Personalausweisgesetz muss eine Kopie eindeutig als Kopie erkennbar sein. Schreibe deshalb sichtbar quer über das Bild:

KOPIE - nur zur Vorlage bei [Empfänger] am [Datum]. Weitergabe an Dritte nicht gestattet.

Den Text setzt du im Editor direkt auf die Seite, halbtransparent über das Bild. Das ist derselbe Arbeitsschritt wie beim Bearbeiten von vorhandenem PDF-Text - Erklärung dazu auf der Startseite.

Schritt für Schritt im Browser

  1. Ausweis scannen oder abfotografieren, Vorder- und Rückseite, als PDF oder Bild. Am besten auf einer einfarbigen Unterlage, damit nichts abgeschnitten wird.
  2. Datei im LanaPDF-Editor öffnen. Die Verarbeitung läuft lokal in deinem Browser, die Kopie wird nicht auf einen Server geladen - bei einem Ausweisdokument der entscheidende Unterschied zu einem Upload-Portal.
  3. Schwärzen-Werkzeug wählen und die Felder aus der Liste oben abdecken. Großzügig ziehen: Bei einem Foto genügen wenige lesbare Ziffern, um eine Nummer zu rekonstruieren.
  4. Kopie-Vermerk einfügen - Textwerkzeug, quer über das Bild.
  5. Exportieren. Der erste Export ist kostenlos, ohne Konto und ohne Karte.
  6. Prüfen: die exportierte Datei öffnen, hineinzoomen und mit Strg+F beziehungsweise Cmd+F nach einer geschwärzten Ziffernfolge suchen. Kein Treffer = gut.

Handelt es sich um einen Scan mit automatischer Texterkennung, liegt unter dem Bild eine unsichtbare Textebene. Dann das Dokument nach dem Schwärzen über den Tiefen-Modus der PDF-Reparatur einflachen, damit nichts davon überlebt. Mehr zum Unterschied zwischen echtem Schwärzen und einem schwarzen Rechteck steht auf PDF schwärzen.

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Lokal im Browser, ohne Upload und ohne Anmeldung. Der verdeckte Inhalt wird aus der Datei entfernt.

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Dieser Text ist eine praktische Orientierung und keine Rechtsberatung. Ob eine Ausweiskopie im Einzelfall verlangt werden darf, hängt vom Zweck und von der jeweiligen Rechtsgrundlage ab.